Abschied von Josca
Abschied von Josca
Seit 2002 hat die Frauenhilfe in Rüthen über die Organisation World Vision als Pate das 1995 geborene Mädchen Josca aus Tansania unterstützt.
Jahr für Jahr wurde der erforderliche Geldbetrag von den Mitgliedern durch unterschiedliche Aktionen zusammengetragen.
Nachfolgend einige Informationen über Josca und World-Vision.
Die 6 Jahre alte Josca lebt mit Ihren zwei Brüdern, zwei Schwestern, Vater und Mutter in einem Haus aus Ziegelstein mit Wellblechdach. Die Familie baut Bohnen, Bananen, Mais und Erdnüsse für den Eigenbedarf und etwas Kaffee für den Verkauf an. Weiter halten sie einige Hühner und Ziegen.
Josca besuchte zunächst eine Vorschule, später dann die Grundschule (wobei das Schulsystem ist aber nicht vergleichbar mit unserem). Den Weg zur Schule (bis zu 5 km) musste sie zu Fuß zurücklegen.
Sie hat aber immer wieder geschrieben (schreiben lassen), dass sie gerne zur Schule geht. Josca hatte also mindestens bis zu ihrem 16. Lebensjahr die Chance, eine Schule zu besuchen.
Jahr für Jahr wurde der erforderliche Geldbetrag von den Mitgliedern durch unterschiedliche Aktionen zusammengetragen.
Nachfolgend einige Informationen über Josca und World-Vision.
Die 6 Jahre alte Josca lebt mit Ihren zwei Brüdern, zwei Schwestern, Vater und Mutter in einem Haus aus Ziegelstein mit Wellblechdach. Die Familie baut Bohnen, Bananen, Mais und Erdnüsse für den Eigenbedarf und etwas Kaffee für den Verkauf an. Weiter halten sie einige Hühner und Ziegen.
Josca besuchte zunächst eine Vorschule, später dann die Grundschule (wobei das Schulsystem ist aber nicht vergleichbar mit unserem). Den Weg zur Schule (bis zu 5 km) musste sie zu Fuß zurücklegen.
Sie hat aber immer wieder geschrieben (schreiben lassen), dass sie gerne zur Schule geht. Josca hatte also mindestens bis zu ihrem 16. Lebensjahr die Chance, eine Schule zu besuchen.
- 2004 erreichte uns die traurige Nachricht, dass Joscas kleiner Bruder am Gelbfieber gestorben war.
- 2006 gab es zuwenig Regen und die Nahrungsmittel waren sehr knapp. Als dann die Regenzeit einsetzte, waren die Regenfälle so heftig, dass es an manchen Stellen Überflutungen gab und die Moskitos überhand nahmen. Aber auch da half World Vision und verteilte Moskitonetze.
- 2007 teilt sie mit, dass ihre Klasse 116 Schülerinnen und Schüler hat - 56 Mädchen und 60 Jungen.
Lange Jahre braucht Josca offenbar Unterstützung beim Schreiben, erst Ihren Brief aus 2010 wurde von ihr selber geschrieben.
Im letzen Bericht von 2011 teilt sie mit, dass noch 84 Kinder in ihrer Klasse sind – hierfür wurden von World Vision Schulbücher zur Verfügung gestellt. Weiter schrieb sie, dass ihr Lieblingstag der Sonntag ist, weil sie dann zur Kirche geht. Die gesamt Familie besucht die Kirche und feiert Weihnachten und Ostern.
Im letzen Bericht von 2011 teilt sie mit, dass noch 84 Kinder in ihrer Klasse sind – hierfür wurden von World Vision Schulbücher zur Verfügung gestellt. Weiter schrieb sie, dass ihr Lieblingstag der Sonntag ist, weil sie dann zur Kirche geht. Die gesamt Familie besucht die Kirche und feiert Weihnachten und Ostern.
Wir wünschen Josca für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen
und danken allen, die im vergangenen Jahrzehnt mitgeholfen haben, die Lebensbedingungen der Menschen in Nkwenda entscheidend zu verbessern.
Beate Berghoff
Bei World Vision bedeutet die Übernahme einer Patenschaft nicht, dass man ein einzelnes Kind fördert, sondern eine ganze Region, in der das Kind lebt. Natürlich profitiert auch das Kind von den einzelnen Maßnahmen, wie z.B. Brunnenbau, Impfaktionen, Ausgabe von Moskitonetzen oder Versorgung mit Unterrichtsmaterialien.
Im Projektgebiet Nkwenda wurde u. a. erreicht, dass heute die Einschulungsrate bei 95 Prozent liegt (zu Beginn des Projektes lag sie bei 52 Prozent).
Es wurden 33 Klassenräume an 20 Grundschulen gebaut und 6 bestehende saniert. Diese wurden mit fast 1000 neuen Schulbänken eingerichtet, dazu wurden 52 neue Schultoiletten errichtet, viele Wasserbehälter installiert und weit über 10.000 Schulbücher zur Verfügung gestellt.
Auch im Rahmen der Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft und Selbstverwaltung wurde viel erreicht, so dass die Verantwortung für das Weiterführen der Entwicklungsprogramme der Bevölkerung und den lokalen Projektpartnern übergeben werden kann, somit beendet
